Mittwoch 16.06.2021  | 19.30 Uhr | va-Q-tec, Blaue Halle

Der Freischütz

90 | 70 €

Freiburger Barockorchester  

René Jacobs | Leitung

Arttu Kataja | Ottokar/Kilian

Polina Pastirchak | Agathe

Maximilian Schmitt | Max

Kateryna Kasper | Ännchen

Johannes Weisser | Kaspar

Christian Immler | Eremit

Max Urlacher | Samiel

Zürcher Sing-Akademie

Weber Der Freischütz op. 77
Romantische Oper in 3 Aufzügen nach einem Libretto von Friedrich Kind
Konzertante Aufführung in deutscher Sprache

Nicht nur das Mozartfest begeht 2021 ein Jubiläum. Zum 200. Mal jährt sich auch für die Operngeschichte ein bedeutsames Ereignis: Am 18. Juni 1821 erlebt Berlin die Uraufführung des »Freischütz«. Nicht weniger als eine Opernrevolution bietet sich an diesem Datum dem staunenden und sich bald vor Begeisterung überschlagenden Publikum. »Der Freyschütz hat ins Schwarze getroffen«, frohlockt Carl Maria von Weber. Getroffen hat er gleich mehrere Nervenstränge seiner Zeit: Der erwachende Nationalismus bekomme eine deutsche Oper, die die romantische Sehnsucht nach Gegenwelten bedient und sich nicht scheut, Volkstümliches zu Gehör zu bringen. Die Klarheit des deutschen Singspiels paart Weber mit schwarzer Romantik. Die zeitgenössische Kritik ist sich sicher, »dass seit Mozart nichts Bedeutenderes für die Deutsche Oper geschrieben ist als Beethovens ›Fidelio‹ und dieser ›Freischütz‹.« Der Zusammenhang zu Mozart liegt natürlich auf der Hand: Weber verehrt seinen angeheirateten Cousin Wolfgang Amadé, und die »Zauberflöte« dient auch ihm als Musterbeispiel einer märchenhaften Volksoper.

Nach seiner intensiven Beschäftigung mit Beethovens »Leonore« geht René Jacobs 2021 einen konsequenten Schritt weiter und widmet sich diesem Schlüsselwerk der deutschen Romantik. Das Mozartfest präsentiert die europäische Premiere von Jacobs Interpretation des »Freischütz«. Mit Werktreue und besonderem Sinn für »Subversivitäten«, wie Jacobs es selbst nennt, hat der Belgier Referenzaufnahmen der Mozart-Opern vorgelegt. Welche Schlüsse er aus dieser Beschäftigung für Webers Meisterwerk zieht, wird er gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester, der Zürcher Sing-Akademie und einer herausragenden Solistenriege in Würzburg zeigen.


Alle Preise zzgl. Systemgebühr

Adresse
va-Q-tec, Blaue Halle
Alfred-Nobel-Straße 33
97080 Würzburg
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