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Montag 17.06.2024  | 18.00 Uhr  | Mozart-Areal

Allzeit ...ein gewisses Sehnen

10 € freie Platzwahl

Prof. Dr. Ulrich Konrad Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse Psychologe

Gespräch über Mozart als Seelenforscher und seine Werke als Spiegel der menschlichen Existenz

Es sei ein unvergleichliches Tonsymbol, schrieb Ulrich Konrad 2020 in einem Brief an das Mozartfest, das wegen der Corona-Pandemie soeben sämtliche Saisonpläne radikal ändern musste: Im Abschiedsterzett des ersten Aktes der Oper Così fan tutte legt Mozart eine schmerzhafte Dissonanz ausgerechnet auf das Wort »Sehnsucht«. »Ein eisiger Akkord von diamantener Härte«, befindet der Mozartforscher Konrad, »ein klingender Krampf: unerfülltes Sehnen. Mozart, der wie kein anderer Menschenkenntnis in Musik auszudrücken vermochte, weiß von Resignation und Sehnsucht, aber auch von Zuversicht, Glück, Erfüllung.« Es gibt zahlreiche Stellen in Mozarts Werken, die ihn als exzellenten Seelenforscher ausweisen. Was aber befähigte ihn dazu? Mit welchen Mitteln entschlüsselte er die menschliche Seele? Und taugen seine Töne als ein Spiegel der ganzen Komplexität und Widersprüchlichkeit des existenziellen Daseins? Dem gehen der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad und der Psychologe Andreas Kruse in einer weiteren Auflage der Gesprächsreihe »Allzeit ...« auf den Grund.


Auf ein Glas danach | Geselliger Ausklang mit den Mitwirkenden des Abends im Caffè Ottolina

Adresse
Mozart-Areal
Hofstraße 11
97070 Würzburg
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97070 Würzburg