Mittwoch 02.06.2021  | 20.30 Uhr | Digitale Konzerteinführung | Residenz, Kaisersaal

Bamberger Symphoniker | Chouchane Siranossian | Andrea Marcon

Kaisersaal 120 | 100 | 80 | 40 € Weißer Saal 30 | 20 | 10 €

Bamberger Symphoniker

Chouchane Siranossian | Violine

Andrea Marcon | Leitung

Abel Sinfonie Es-Dur op. 7/6 (Bearbeitung: Wolfgang Amadé Mozart)
Mozart Violinkonzert Nr. 3 G-Dur KV 216
Clement Rondeau brillant A-Dur op. 36
Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Die Konzerteinführung findet ausschließlich digital statt. Der Link wird an dieser Stelle veröffentlicht.

Mozart, ein Lernender? Das Bild passt nicht zum göttlichen Nimbus, den das 19. Jahrhundert dem Komponisten angehängt hat und der sich auch 200 Jahre später oftmals hartnäckig hält. Dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, sollte für Mozart nicht gelten. Doch auch er hat klein angefangen, hatte Vorbilder, hat sich seine spätere Meisterschaft Stück für Stück erarbeitet. Carl Friedrich Abels Sinfonie op. 6 Nr. 7 etwa notiert sich der jugendliche Mozart zu Übungszwecken in seine Notenhefte. Die Nachwelt findet das Schriftstück und ist sich sicher, ein frühes Reifezeugnis Mozarts in den Händen zu halten. Die Auffassung ist längst revidiert und die Sinfonie ihrem eigentlichen Schöpfer zugeschrieben. Es nimmt Abels Werk nichts von seiner Meisterschaft. Die Bamberger Symphoniker eröffnen mit Abels Sinfonie ein Programm, das Lehrer und Schüler im Geiste einander begegnen lässt. Am Pult: Andrea Marcon, der bereits so manchen verlorenen Repertoireschatz des 18. Jahrhunderts auf die Konzertbühnen zurückgebracht hat.


Alle Preise zzgl. Systemgebühr

Adresse
Residenz, Kaisersaal
Residenzplatz 2
97070 Würzburg
Residenz, Kaisersaal
Residenzplatz 2
97070 Würzburg

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