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Stand: 01.06.2020


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für die Veranstaltungen des Mozartfestes 2020

Für den Besuch von Veranstaltungen des Mozartfestes 2020 gelten aus Gründen des Infektionsschutzes (Corona–Pandemie) folgende Bedingungen:

1) Vertragsschluss

Karten für das Mozartfest 2020 müssen vor dem Veranstaltungstag telefonisch beim Mozartfestbüro (Tel 0931 37 23 36) reserviert werden. Die Eintrittskarten müssen vor dem Veranstaltungstag am Ticketschalter des Mozartfestbüros, Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg (Öffnungszeiten Mo. – Fr. 10 – 14 Uhr), abgeholt werden. Nicht bis zum 19. Juni abgeholte Karten gehen wieder in den Verkauf.

Der Vertrag kommt mit Aushändigung der Eintrittskarte mit der Stadt Würzburg/Mozartfest (Mozartfest) zustande. Es gelten die vorliegenden, unter der Internetadresse https://www.mozartfest.de/service/kartenkauf einsehbaren »Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Veranstaltungen des Mozartfestes 2020«, auf die der Kartenkäufer bei Reservierung der Karte hingewiesen wurde und die ihm in gedruckter Ausfertigung zusammen mit der Karte ausgehändigt wurden.

2) Personalisierung, Platzgebundenheit und Übertragbarkeit der Karten

Die Kartenvergabe erfolgt ausschließlich personalisiert und platzgebunden. Eintrittskarten berechtigen nur die Person, auf deren Namen die Reservierung erfolgte zum Besuch der Veranstaltung auf dem für sie gebuchten Platz. Eine Platzwahl durch die Besucher selbst ist weder bei der Buchung noch bei der Veranstaltung möglich. Die Zuteilung der Plätze erfolgt allein durch das Mozartfest.

Die Zuteilung der Plätze erfolgt unter Einhaltung der nach den zum Veranstaltungszeitpunkt voraussichtlich gültigen einschlägigen Mindestabstände (Abstandsgebot) nach dem Infektionsschutzrecht (im Regelfall 1,5 m). Eine Platzvergabe ohne Berücksichtigung der Mindestabstände ist im Rahmen der Kapazitäten für Personen möglich, für die bei der Reservierung glaubhaft gemacht wird, dass und im Verhältnis zu welchen anderen Personen ein Mindestabstand nach den allgemeinen infektionsrechtlichen Vorschriften (Kontaktbeschränkung) zum Veranstaltungszeitpunkt nicht einzuhalten ist, z. B. Angehörige eines Hausstandes. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben, auf denen die Befreiung von der Einhaltung des Abstandsgebots beruht, ist allein der jeweilige Besucher verantwortlich.

Besucher haben während der Veranstaltung einen amtlichen Identitätsnachweis bereit zu halten und auf Verlangen des Mozartfestes bzw. der von ihm beauftragten Personen zur Prüfung vorzulegen. Kann der Nachweis bei der Veranstaltung nicht geführt werden, ist das Mozartfest berechtigt, die Person der Veranstaltung zu verweisen. Eine Erstattung des Eintrittspreises (inkl. Gebühren) erfolgt in diesem Fall nicht. Dies gilt auch dann, wenn der Identitätsnachweis nachträglich geführt wird oder geführt werden könnte.

Die Eintrittskarten sind nicht übertragbar. Auf Anfrage (telefonisch genügt) kann das Mozartfest einer Übertragung der Karten auf eine andere Person zustimmen, sofern die Übertragung im betrieblichen Ablauf möglich und aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Ein Anspruch auf Übertragung besteht nicht.

3) Speicherung von Kontaktdaten, Verfolgung von evtl. Infektionsketten

Bei der Kartenreservierung müssen für jeden Besucher die Kontaktdaten (Vor- und Zuname, Telefonnummer und Adresse, statt der Adresse wahlweise eine gültige Mailadresse) vollständig und wahrheitsgemäß angegeben werden. Die Daten werden zusammen mit den zugehörigen Daten zum Veranstaltungsbesuch (Datum, Uhrzeit, Veranstaltung, Platzzuordnung) vom Mozartfest zum Zweck der vollständigen Rückverfolgung von möglichen Infektionsketten durch die zuständigen Behörden gespeichert. Die Speicherung und Weitergabe der Daten erfolgt nur solange und soweit sie zu diesem Zweck erforderlich ist.

Ergänzend gelten die allgemeinen Datenschutzhinweise des Mozartfestes nach Art. 13 DSGVO, einsehbar unter https://www.mozartfest.de/service/datenschutz/index.html

4) Preise, Ermäßigungen und Gebühren

Sofern für die einzelne Veranstaltung ein Eintrittspreis fällig wird, ergibt sich dieser aus www.mozartfest.de/kalender-tickets. Der Eintrittspreis (inkl. Gebühren) ist mit Aushändigung der Eintrittskarte zu zahlen (bar oder EC-Karte). Pro entgeltpflichtiger Konzertkarte fällt eine Systemgebühr von 0,50 € an. Bei Kartenversand wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 4,00 € erhoben.

SchülerInnen, Auszubildende und Studierende (bis zum vollendeten 30. Lebensjahr und gegen Vorlage eines gültigen Ausweises) erhalten 50 % Ermäßigung auf den Kartenpreis.

Inhaber eines Schwerbehindertenausweises mit Merkzeichen »B« sowie deren Begleitperson erhalten 50 % Ermäßigung auf den Kartenpreis.

Alle Karten für Open-Air-Konzerte 2020 werden gegen Spende in beliebiger Höhe (»Pay-what-you-want«) ausgegeben. Die Spenden werden im Falle einer Absage, abweichend von Ziff. 5, generell nicht erstattet.

5) Programm- und Besetzungsänderung, Rahmenbedingungen bei den Veranstaltungen und evtl. Änderungen, Umtausch von Karten

Programm- und Besetzungsänderungen bleiben vorbehalten; es besteht kein Anspruch auf Kartenrücknahme aufgrund von Änderungen.

Die Spielorte können sich teilweise akustisch, klimatisch und in baulicher Hinsicht von modernen Konzertsälen unterscheiden. Durch technische Aufbauten können ggf. Sichtbehinderungen auftreten. Zur Kontaktreduzierung finden die Konzerte ohne gastronomische Angebote und ohne Garderoben statt. Die genannten Einschränkungen berechtigen nicht zur Rückgabe der Karten oder zu Ermäßigungen.

Behördliche Entscheidungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklung der Corona-Pandemie, Witterungseinflüsse oder sonstige vom Mozartfest und dem Besucher nicht zu beeinflussende Ereignisse können es erforderlich machen, eine Veranstaltung in veränderter oder angepasster Form durchzuführen, insbesondere mit abweichenden oder zusätzlichen Verhaltensregeln für den Veranstaltungsbesuch als den in den vorliegenden Bedingungen bereits genannten. Auch Absagen oder ein vorzeitiger Abbruch sind aufgrund der vorgenannten Umstände denkbar. Umgekehrt können vorliegend geregelte Einschränkungen oder Auflagen im Veranstaltungsablauf wegfallen, sollte eine günstige Entwicklung der Corona-Pandemie, namentlich die zum Veranstaltungszeitpunkt jeweils gültige Rechtslage dieses erlauben. Evtl. Veränderungen gegenüber den hier geregelten Bedingungen werden den Besuchern in geeigneter Weise spätestens beim Zutritt zur Veranstaltung bekannt gegeben und sind in gleicher Weise zu beachten wie die vorliegend bereits geregelten. Soweit im betrieblichen Ablauf des Mozartfestes möglich, erfolgt eine Veröffentlichung  vorab unter: www.mozartfest.de/ueber-uns/aktuelles. Es wird empfohlen, sich nach Möglichkeit vorab über evtl. Änderungen für die jeweilige Veranstaltung auf diesem Weg zu informieren.

Nur im Falle der Absage oder des Abbruchs der Veranstaltung während der ersten Hälfte der Veranstaltung aufgrund von Umständen, die im von vorhergehenden Absatz genannt sind, erfolgt eine Rückerstattung des Eintrittspreises (inkl. Systemgebühr, exkl. Bearbeitungsgebühr) in voller Höhe. In den übrigen Fällen entsteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittspreises und der Gebühren, auch nicht teilweise.

Im Übrigen besteht kein Anspruch auf Kartenrücknahme oder Umtausch bereits ausgehändigter Karten.

6) Zutritt zu den Veranstaltungen

Der Zutritt zum Veranstaltungsbereich ist in der Regel ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn möglich, die genaue Einlasszeit für die jeweilige Veranstaltung ist auf der Eintrittskarte angegeben. Verspäteter Zutritt zu Veranstaltungen erfolgt zu einem vom Mozartfest festgelegten Zeitpunkt.

Von der Teilnahme an den Veranstaltungen sind alle Personen ausgenommen, die

  • in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19-Erkrankten hatten oder
  • unspezifische Allgemeinsymptome oder respiratorische Symptome jeder Schwere aufweisen.

Sollten Personen während der Veranstaltung Symptome entwickeln, haben diese umgehend und unaufgefordert die Veranstaltung zu verlassen.

Versäumt ein Besucher aufgrund der vorstehenden Regelungen eine Veranstaltung ganz oder teilweise, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittspreises, auch nicht teilweise.

7) Verhalten während der Veranstaltungen

Die Besucher haben sich nach Zutritt zügig und soweit möglich unter Vermeidung von Warteschlagen, Ansammlungen etc. zu dem für sie reservierten Platz zu begeben. Wenn irgend möglich, sollen sie während der Veranstaltung dort verweilen. Ein Tausch von Plätzen mit anderen Besuchern ist wegen der infektionsschutzbedingten Platzgebundenheit der Eintrittskarten nicht zulässig.

Solange sich die Besucher im Zusammenhang mit der Veranstaltung auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten, haben sie vor, während und nach der Veranstaltung auf dem gesamten Gelände (also nicht nur im Veranstaltungssaal, sondern auch auf Zu-, und Abgängen, Fluren, sanitären Einrichtungen etc., sei es im Freien oder in Räumen):

  • Einen Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 m einzuhalten (Abstandsgebot) und
  • eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Besucher, für die nach allgemein gültigen Regelungen in der jeweils gültigen Fassung zum Veranstaltungszeitpunkt im Verhältnis zueinander von der Einhaltung des Abstandsgebots (z. B. Angehörige eines Hausstandes) und/oder der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind (z.B. Unmöglichkeit/Unzumutbarkeit aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen), sind von der Einhaltung der jeweiligen Pflichten auch im Zusammenhang mit dem Veranstaltungsbesuch, aber auch nur insoweit befreit, als diese Pflichten für sie nach den allgemeinen Vorschriften nicht gelten.

Auf dem Veranstaltungsgelände sind zur Kontaktreduzierung Laufwege vorgegeben. Die Beschilderung vor Ort ist zu beachten.

8) Hausrecht, Weisungsrecht des Veranstaltungspersonals, Ausschluss von der Veranstaltung

Das Personal des Mozartfests oder von ihm sonst zur Sicherstellung des ordnungsgemäßen und sicheren Ablaufs der Veranstaltung beauftragte Personen (Veranstaltungspersonal) üben bei den Veranstaltungen das Hausrecht aus.

Den Anweisungen des Veranstaltungspersonals ist Folge zu leisten.

Verhält sich ein Besucher trotz entsprechender Hinweise des Veranstaltungspersonals wiederholt nicht ordnungsgemäß, kann er, insbesondere wenn es ihm an der nötigen Einsicht in die Ordnungswidrigkeit seines Verhaltens mangelt, durch das Veranstaltungspersonal von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. Bei groben Verstößen, insbesondere solchen gegen infektionsschutzrechtliche Vorgaben, die zu einer Gefährdung einer oder mehrerer anderer Personen führen können, ist auch ein sofortiger Ausschluss von der Veranstaltung möglich.

Bei Ausschluss von der Veranstaltung entsteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Eintrittspreises, auch nicht teilweise.

Hausrecht, Weisungsrecht und Ausschlussmöglichkeiten gelten in gleicher Weise in Bezug auf Regelungen, die vorliegend nicht festgehalten sind, die das Mozartfest aber aufgrund der dynamischen Rechtsentwicklung der Corona-Pandemie in Entsprechung mit der vorliegenden Ziff. 5) den Besuchern spätestens bei Zutritt zur Veranstaltung in geeigneter Weise bekannt gemacht hat.

9) Bild- und Tonrechte

Besucher erklären sich mit Bild- und/oder Tonaufnahmen sowie Video-Livestream-Übertragungen ihrer Person während einer Veranstaltung einverstanden. Eine Verwendung des Materials ist für den Veranstalter ohne Anspruch auf Vergütung möglich.

10) Haftung

Das Mozartfest haftet nicht für im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstandene Sach-, Personen oder Vermögensschäden, insbesondere infolge eine auf den Besuch der Veranstaltung zurück zu führende Infektion mit dem Sars-Cov-2-Virus, es sei denn dass

  • Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Mozartfests oder
  • sonstige Schäden auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Mozartfestes beruhen.

11) Unwirksamkeit von Klauseln

Sollten sich einzelne Bestimmungen dieser AGB als unwirksam erweisen, berührt das die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Regelung treten die einschlägigen gesetzlichen Regelungen.