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Artiste étoile 2019

Der Tenor Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren. Bereits früh sammelte er erste Erfahrungen in den Chören der Limburger Dommusik. Im Anschluss an seine Studien in Freiburg und der Académie des Opernfestivals Aix-en-Provénce war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Daneben enwickelte er sich zu einem international gefragten Konzertsänger, mit einem Schwerpunkt auf historischer Aufführungspraxis. Seit 2008 arbeitet er regelmäßig mit künstlerischen Größen wie René Jacobs, Christophe Rousset, Kent Nagano und Ensembles wie das Concerto Köln, das Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und das Kammerorchester Basel zusammen. 

Inzwischen ist Julian Prégardien ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation. Dabei  beherrscht er die Kunst der großen und kleinen Bühne gleichermaßen. Seit seinen ersten Operndebuts an der Pariser Opéra Comique, am Theater an der Wien, der Hamburgischen sowie der Bayerischen Staatsoper, ist er ebenso gern gesehener Gast bei den großen Festspielen in Aix-en-Provence und dem Rheingau Musikfestival. Seit seinem Debut 2015 ist er bei den Salzburger Festspielen regelmäßig zu Gast. 2018 folgte hier nun auch sein szenisches Debut in der fulminanten Salome-Produktion von Romeo Castellucci mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welster-Möst. Im konzertanten Bereich gilt Julian Prégardien mittlerweile als einer der führenden Evangelisten in Bachs Passionen.

Die Beschäftigung mit Liedern und Kammermusik bildet einen weiteren großen Schwerpunkt in Prégardiens Karriere. Wiederholt erarbeitet er hierfür klassische und kreative Programme – auch gemeinsam mit seinem Vater Christoph Prégardien. In der Saison 2018/19 gibt er Liederabende mit den Pianisten Kristian Bezuidenhout, Michael Gees, Martin Helmchen, Eric le Sage und Lars Vogt.

Daneben hat Julian Prégardien die Medienplattform P.RHÉI ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein Editionsprojekt, das Quellen zur Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte von Franz Schuberts Winterreise dokumentiert.

Im November 2017 wurde er auf eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Er ist Mitglied des Schumann-Netzwerkes und Förderer des Singpatenprogramms Canto elementar.

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