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M PopUp // Raum für Mozart

M PopUp // Raum für Mozart

Das Spontane, das Experimentelle, das Work in progress – in der Jubiläumssaison bekommt es nicht nur programmatisch einen eigenen Raum. Ein Ladenlokal in Würzburgs Innenstadt wird erstmals während der Festivalzeit zur zweiten Heimat des Mozartfestes. Mitten hinein in den städtischen Alltag geht das Mozartfest und schafft einen Ort für Begegnung, Entdeckung und Austausch. Damit rückt das Mozartfest noch enger mit Würzburg und den Würzburgern zusammen. Denn M PopUp, der Raum für Mozart, wird zum offenen Salon, der einlädt, jederzeit vorbeizuschauen und das Festival auch außerhalb der Konzerte zu erleben, mit Mozart einen Kaffee zu trinken oder einfach ins Gespräch zu kommen.

Das Augenmerk liegt dabei besonders auf dem künstlerischen Prozess. Ensembles nutzen
M PopUp für experimentelle Konzertsessions oder machen ihre Arbeit in offenen Proben erlebbar. Klanginstallationen werden zu Hörinseln im geschäftigen Stadtleben. Interaktive Formate geben Raum für Teilhabe. Gesprächsrunden regen Dialoge und Diskussionen an. Eine regelmäßige Mozart-Sprechstunde mit dem Musikhistoriker Prof. Dr. Ulrich Konrad erlaubt in lockerer Atmosphäre, eigene Fragen an Mozart und sein Werk zu richten. Außerdem beziehen Team-Mitglieder des Mozartfestes den M PopUp, um dort einen Info-Point bereitzuhalten und sich bei der täglichen Festivalarbeit über die Schulter schauen zu lassen. So erweitert sich die Bandbreite des Mozartfestes und bietet einen neuen, ungewohnten Zugang zum Festival: mitten in der Stadt, offen für alle, mit Einblicken in künstlerische oder organisatorische Entwicklungsgänge und mit der Möglichkeit, Künstlerinnen und Künstlern, dem Wissenschafts- und Backstagebetrieb auf Augenhöhe
zu begegnen.

M PopUp wurde von StudentInnen der Fakultät für Gestaltung an der FHWS unter der Leitung von Frau Prof. Gertrud Nolte gestaltet.