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Im Diskurs

Wie viel Mozart braucht der Mensch?

Die Frage scheint einfach: Wie viel Mozart braucht der Mensch? Doch gefragt ist nicht nach Maß und Zahl. Wenn das MozartLabor in seiner Jubiläumsausgabe ein Sonderformat erhält, steht die Frage nach dem grundsätzlichen Wert von Hochkultur im Fokus. Prominente Vertreter aus Kunst, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nähern sich in sechs Vorträgen den Fragen nach der Bedeutung des europäischen Musikerbes, dem Umgang damit und der Verantwortung, die daraus erwächst. Wie rechtfertigt sich die Beschäftigung mit Hochkultur im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen? »Wie viel Mozart braucht der Mensch? Europas Musikerbe zwischen Werte- und Haushaltsdebatte«, lautet die Kernfrage der Vortragsreihe. Der Blick auf Mozarts Werk kommt darin ebenso zum Tragen wie die Bedeutung ästhetischen Erlebens für die menschliche Sozialisation – bevor die Grundsatzfrage in den Fokus rückt: Wie viel ist uns die Kultur tatsächlich wert? Eine geplante Buchpublikation fasst im Anschluss die Vorträge der Reihe zusammen.


Die Vortragsreihe »Wie viel Mozart braucht der Mensch?« wird von einem Stipendienprogramm begleitet, das jungen Menschen Gelegenheit gibt, ästhetische Erfahrungen im Kontext eines kritischen Diskurses zur gesellschaftlichen Werteordnung ihrer Gegenwart zu machen.

Die Vorträge der Reihe können im Livestream auf dem YouTube-Kanal verfolgt werden.