Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK
Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK
zurück

Artiste étoile

Reinhard Goebel

Querdenker, Antreiber, Entdecker

Reinhard Goebel ist Dirigent, Musikforscher, Lehrer, Entdecker. Er ist ein musikalischer Universalist. Ein wandelndes Lexikon der Barockmusik, sagen die einen. Doch um ihn zu beschreiben, greift das zu kurz. Goebel ist mehr. Er ist ein Querdenker und Antreiber, ein Original und Entdecker. Reinhard Goebel ist erfrischend unbequem. Er schert sich wenig um Konventionen, forscht an den Rändern des Mainstream-Repertoires, küsst immer wieder Komponisten und Stücke wach, die lange vergessen, verschollen oder verschmäht waren. Internationales Ansehen erlangte er als Gründer, Geiger und Leiter der Musica Antiqua Köln, mit der er die Alte-Musik-Szene revolutionierte. Seit Auflösung des Ensembles tritt Goebel vor traditionelle Sinfonieorchester und interpretiert mit Techniken des historisch-nahen Musizierens Werke auch aus dem späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. In dieser Rolle ist er auch in Würzburg zu erleben. An seiner Seite das WDR Sinfonieorchester Köln, die Tapiola Sinfonietta, die Bamberger Symphoniker und das Münchner Rundfunkorchester.

»Wenn man Beethovens Lebensleistung ermessen will, muss man seine Zeitgenossen kennen«, lautet Goebels Überzeugung. Für das Mozartfest hat er vier Kaisersaal-Konzerte konzipiert und konfrontiert darin Beethoven mit direkten Vorläufern, Mitstreitern und Konkurrenten. Dass einige Werke, die in engem Zusammenhang stehen, in der von ihm gewählten Kombination noch nie zuvor erklungen sind, findet Goebel zu Recht »unerhört«.


»Ich widme mich diesen Werken, weil sie mir das unvergleichliche Erlebnis von ursprünglicher Kreativität vermitteln.«

Reinhard Goebel